Von der Lösung zum Problem: Die Checkbox und ihr Default

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Als Fortsetzung des Blogs „Von der Lösung zum Problem“ möchte ich hier in regelmäßigen Abständen über unsere Erfahrungen berichten, die wir im Projektmanagement bei der Beratung unserer Kunden gemacht haben.

Jeder Kunde macht sich erst einmal selbst viele Gedanken zu einem Problem und entwickelt Lösungen, deren Umsetzung er dann an einen externen Dienstleister abgibt. Dabei erhält dieser dann nur das Ende der gedanklichen Entwicklungsphase in Form eines Lastenheftes mit sehr konkreten Anforderungen. Oft als exakter Umsetzungsplan formuliert, damit Zeit und Geld gespart wird. Wer möchte sein Problem nochmal mit seinem beauftragten Dienstleister diskutieren und erläutern. Es ist doch alles klar, oder nicht?

Der Auftraggeber möchte seine Lösung auch gar nicht rechtfertigen oder gar anzweifeln lassen. Das ist verständlich, aber es versperrt oft den Weg zu einer besseren Lösung. Das folgende kleine Beispiel zeigt, wie eine Lösung zum Problem hätte werden können…

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Von der Lösung zum Problem – Beratung im Projektmanagement

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Ein immer wieder auftretendes Muster bei der Softwareentwicklung spielt sich in der Anfangsphase des Projektes ab: Der Auftraggeber (Kunde) beschreibt seine Anforderungen. So weit so klar und auch gewünscht. Allerdings fällt hierbei auf, dass die Anforderungen derart formuliert werden, dass sie einen konkreten Lösungsweg festschreiben. Dieses Vorgehen ist dem Auftraggeber schon so bekannt, normal und eingespielt, so dass es quasi als einziger Weg zum Ziel gesehen wird. Der Gedanke dahinter: Wenn nur genau genug die Lösung formuliert wird, lassen sich Termine und Kosten direkt ableiten und bei der Realisierung kann nichts mehr schief gehen.

Ist dem wirklich so?

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Agile Festpreisprojekte – Risiko oder Chance?

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Auf den ersten Blick wirkt ein Agiles Festpreisprojekt wie ein unlösbarer Widerspruch. Festpreisprojekte bieten durch exakte Beschreibungen beiden Seiten Klarheit über die zu erbringenden Leistungen, Termine und Mitwirkungspflichten. Das Risiko trägt der Auftragnehmer – der Auftraggeber wiederum mitunter einen entsprechenden Aufschlag.

Der Begriff Agilität bedeutet beweglich, enthält also die Eigenschaft der Änderung. Agilität erlangt vor allem im Kontext der agilen Softwareentwicklung immer mehr Zuspruch: Weniger Bürokratie und mehr iterative Zyklen führen zu dem wirklich benötigten Ergebnis am Ende des Projektes.

Änderung im Festpreis – wie kann das gut gehen?

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