Blickbewegungen zur Analyse von Oberflächen

Eye-Tracking als Evaluationsmethode ist effektiv und führt schnell zum Ziel. Der wohl entscheidendste Arbeitsschritt, neben der Aufzeichnung der Blickbewegungen, ist die Auswertung.

Für die Auswertung ist es wichtig, dass die Aufnahmen eine gute Qualität hinsichtlich der Blickbewegung der Testperson aufweisen. Die Qualität kann mittels eines Nachtests während der Aufnahme überprüft werden. Die Testperson kann dieses Ergebnis unbewusst beeinflussen, indem sie sich beispielsweise zu stark vor- und rückwärts bewegt und somit den anfangs eingestellten Abstand zwischen Kamera und Stimulus signifikant verändert. Solche Beeinflussungen können mittels des Analyseprogramms im Nachhinein korrigiert werden. Verschiedene Visualisierungstechniken passend für das Einsatzziel des Eye-Tracking-Tests stellen die Blickbewegungen der Probanden dar. Dadurch können nicht nur Anwendungen , sondern auch andere physische Oberflächen wie Arbeitsplätze analysiert und optimiert werden.

Weiterlesen

SDK.REST goes to Web API: AKQ.WEBAPI

Nachdem in CRM 2011 der REST Endpunkt eingeführt wurde, war die JavaScript Bibliothek SDK.REST.js aus dem CRM SDK das Standardwerk, um aus Client-Erweiterungen heraus Datenoperation mit einer CRM Organisation durchzuführen.

Seit kurzem ist der REST Endpunkt offiziell von Microsoft als veraltet markiert und spätestens jetzt sollte man über einen Umstieg auf den seit CRM 2015 U1 verfügbaren Web API Endpunkt nachdenken.

Bei diesem Umstieg kann die JavaScript Bibliothek AKQ.WEBAPI helfen. Diese implementiert nicht nur die aus SDK.REST bekannten Funktionen, sondern bietet zusätzlich den Zugriff auf ACTIONS und FUNCTIONS und unterstützt das Ausführen von FetchXML. Eine detaillierte Beschreibung des Funktionsumfangs kann der Dokumentation entnommen werden.

Folgende Komponenten sind Bestandteil des Download-Pakets:

  • AKQ.WEBAPI.js: JavaScript Bibliothek
  • AKQ.WEBAPI.min.js: minifizierte Version der JavaScript Bibliothek
  • AKQ.Samples.js: Beispiel-Aufrufe sämtlicher Funktionern der Bibliothek
  • AKQ.WEBAPI.Documentation.pdf: Dokumentation

Download AKQ.WEBAPI v1.0

Java für das Web – Vaadin best practice

Vaadin ist ein Framework, das die Erstellung von Rich-Internet-Applications mit Java ermöglicht. Damit entsteht eine Brücke von existierenden Softwarearchitekturen und Skills zur nächsten Generation von Unternehmensanwendungen im Web. Das Framework an sich reduziert die Hürde für die ersten Schritte bereits – Projekte steigern ihre Produktivität und Erfolgschance durch die Anwendung einiger Best Practices, die dieser Artikel vorstellt.

Vollständiger Artikel (in Java-Pro): http://java-pro.de/java-fuer-das-web-vaadin-best-practice/

Eye-Tracking as a Service

Um eine Anwendung möglichst optimal zu gestalten, ist es wichtig, Nutzer bei dem Umgang mit dieser Anwendung zu beobachten. Das gestaltet sich jedoch als schwierig, da ein Nutzer bei der Interaktion mit einer Anwendung viele Denk- und Handlungsschritte gleichzeitig ausführt. Ein automatisiertes Aufnehmen des Nutzers hilft dabei, den Integrationsprozess zu verstehen: Durch Eye-Tracking können seine Maus- und Blickbewegungen dokumentiert werden. Es sind Fixationen und Scanpaths der Nutzerblicke, die bei Softwareanwendungen als auch bei anderen Oberflächen und Umgebungen eine schnellere Benutzbarkeitsbewertung dieser ermöglichen. Dadurch ist die gezielte Steigerung der Benutzerfreundlichkeit von Anwendungen und die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung im Industriebereich über Blickbewegungsanalysen effizienter umsetzbar.

Weiterlesen

Random Number Generators in virtuellen Maschinen

Blockierendes /dev/random

Benötigt ein Prozess auf einem Linux Server eine Zufallsquelle, dann kann er hierfür auf die unter Linux Betriebssystemen üblichen Quellen /dev/random und /dev/urandom zurückgreifen. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied: random blockiert, wenn es keine hinreichend zufälligen Werte mehr liefern kann. Die Quelle urandom hingegen liefert weiter Werte, jedoch sind diese mit abfallender Entropie weniger zufällig.

Virtualisierte Server verfügen in der Regel nicht über Hardwareresourcen, welche sich eignen würden, um zufällige Startwerte für einen Zufallsgenerator zu bilden (beispielsweise ein Trusted Platform Modul, TPM). Auf Grund dessen erschöpft sich der Entropiepool hier sehr schnell und /dev/random liefert keine Werte mehr. Dies kann dann, wie in JDBC Zugriff auf Oracle-Datenbank scheitert mit I/O-Fehler: Connection reset (1) beschrieben, auch dazu führen, dass zwei Applikationen nicht verschlüsselt miteinander kommunizieren können.

Weiterlesen

JDBC Zugriff auf Oracle-Datenbank scheitert mit I/O-Fehler: Connection reset

Warum komme ich plötzlich nicht mehr an die Datenbank?

Mit einer unserer Java-Anwendungen hatten wir plötzlich ein unerklärliches Zugriffs-Problem auf die darunter liegende Oracle Datenbank. Nach der Installation der Anwendung auf einer neuen Virtuellen Maschine scheiterte jeder JDBC-Zugriff auf die Datenbank mit dem Fehler:

java.sql.SQLRecoverableException: I/O-Fehler: Connection reset

obwohl der Datenbank Server selbst nicht verändert wurde. Wir konnten den Fehler mit einer einfachen Test Klasse repoduzieren und es wurde schnell klar, es liegt weder an der Anwendung, noch am Datenbank-Server.

Weiterlesen