Wir hatten Besuch von der Beuth

Frau Schmiedecke, Dozentin an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, und Frau Schöttle, Studentin der Medieninformatik, kamen zum Austausch zum Thema Eye-Tracking zu uns in die Büroräume in der Bülowstraße. Frau Charlier, Competence Center Leiterin für UX, berichtete von Eye-Tracking Einsätzen aus der Praxis Weiterlesen

Blickbewegungen zur Analyse von Oberflächen

Eye-Tracking als Evaluationsmethode ist effektiv und führt schnell zum Ziel. Der wohl entscheidendste Arbeitsschritt, neben der Aufzeichnung der Blickbewegungen, ist die Auswertung.

Für die Auswertung ist es wichtig, dass die Aufnahmen eine gute Qualität hinsichtlich der Blickbewegung der Testperson aufweisen. Die Qualität kann mittels eines Nachtests während der Aufnahme überprüft werden. Die Testperson kann dieses Ergebnis unbewusst beeinflussen, indem sie sich beispielsweise zu stark vor- und rückwärts bewegt und somit den anfangs eingestellten Abstand zwischen Kamera und Stimulus signifikant verändert. Solche Beeinflussungen können mittels des Analyseprogramms im Nachhinein korrigiert werden. Verschiedene Visualisierungstechniken passend für das Einsatzziel des Eye-Tracking-Tests stellen die Blickbewegungen der Probanden dar. Dadurch können nicht nur Anwendungen , sondern auch andere physische Oberflächen wie Arbeitsplätze analysiert und optimiert werden.

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Eye-Tracking as a Service

Um eine Anwendung möglichst optimal zu gestalten, ist es wichtig, Nutzer bei dem Umgang mit dieser Anwendung zu beobachten. Das gestaltet sich jedoch als schwierig, da ein Nutzer bei der Interaktion mit einer Anwendung viele Denk- und Handlungsschritte gleichzeitig ausführt. Ein automatisiertes Aufnehmen des Nutzers hilft dabei, den Integrationsprozess zu verstehen: Durch Eye-Tracking können seine Maus- und Blickbewegungen dokumentiert werden. Es sind Fixationen und Scanpaths der Nutzerblicke, die bei Softwareanwendungen als auch bei anderen Oberflächen und Umgebungen eine schnellere Benutzbarkeitsbewertung dieser ermöglichen. Dadurch ist die gezielte Steigerung der Benutzerfreundlichkeit von Anwendungen und die Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung im Industriebereich über Blickbewegungsanalysen effizienter umsetzbar.

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Geräteübergreifende User Experience bei Industrie 4.0

Wir begleiten den Service-Techniker Björn S. auf dem Weg zu einem Industriekunden mit einer defekten Produktionsanlage. Die Kontaktdaten wie Ansprechpartner und Anschrift erhält er telefonisch von seiner Zentrale. Händisch gibt er die Adresse in sein Navigationsgerät ein und fährt zum Kunden.

Vor Ort angekommen verkabelt er sein Smartphone mit der Sensor-Einheit der defekten Maschine und liest die benötigten Messwerte aus. Den Fehler kann er nicht direkt beheben und beginnt, auf dem kleinen Bildschirm des Telefons einen Fehlerbericht zu verfassen. Der Bericht wird umfangreicher und so will Björn S. auf das Laptop mit der großen Tastatur wechseln. Weil er den Auftrag nicht in unvollständigem Zustand absenden möchte, versendet er den angefangenen Text per E-Mail an sich selbst. Am Laptop übertragt er den Text aus der E-Mail in das Meldungsprogramm und schreibt den Bericht fertig. Er bemerkt: „Ein Foto von dem Schaden wäre für die Zentrale hilfreich“. Björn S. greift sein Smartphone und nimmt ein Foto auf. Wie sendet er dieses in den fast fertigen Bericht am Laptop? Per Bluetooth, als E-Mail-Anlage, per Online-Speicher? Björn S. kennt viele Alternativen, entscheidet sich aber erneut für eine E-Mail an sich selbst. Am Laptop fügt er das Foto ein und sendet den Auftrag ab. Diese Schadensmeldung ist behoben. Mal sehen, welchen Auftrag die Zentrale jetzt für ihn bereitstellt. Er tippt die Adresse für sein nächstes Ziel in das Navigationsgerät …

Service-Techniker Björn S. benutzt die verschiedenen Endgeräte so, wie sie seine Arbeit aktuell unterstützen. Er merkt, dass er beim Wechsel irgendwie ausgebremst wird. So kann er nur bedingt effizient arbeiten, aber kennt für fast alles einen Workaround.

Doch könnte er auch nahtloser und intuitiver arbeiten?

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Wireframing für Responsive Design

Motivation – Toolnutzung vs. Paper Prototyping

Paper Prototyping hat sich als effiziente Methode herausgestellt, um schnell eine Vorstellung von grafischen Oberflächen und der Navigation zwischen ihnen zu entwickeln. Dennoch haben Tools potentielle Vorteile: Die Ergebnisse können weiterbearbeitet und leicht ausgetauscht werden. Und dem Kunden gegenüber kann über das digitale Medium das Verhalten des Prototypen aufgezeigt werden. Gegen Tools spricht oftmals der Einarbeitungsaufwand für die Konzepter und noch stärker gewichtig die Einschränkung auf bestimmte technische Funktionalitäten; die Tools können eben nicht alles. Insbesondere im Bereich des Responsive Designs (RD) haben etablierte Wireframing Tools oftmals keine ausreichende Unterstützung in diesem Bereich angeboten. So auch bei der Betrachtung des Tools Balsamiq, das schon als Standardtool im Konzepterbereich gilt. Wer Responsive Design beauftragt, will aber schon frühzeitig wissen wie sich die Oberfläche „anfühlt“. Wir haben einige Tools beobachtet und geben hier einen kurzen Überblick über deren Möglichkeiten im Responsive Design.
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care viva mobil ist für den UX Design Award nominiert

Mit care viva mobil hat sich unsere UX-Abteilung gegenüber anderen Bewerbern durchgesetzt und ist für den UX Design Award nominiert worden. Wir freuen uns darauf unser Produkt auf der IFA Ausstellung in Berlin (2.-7. September) präsentieren zu können. 39 weitere Unternehmen aus 11 verschiedenen Ländern haben sich ebenso qualifiziert und wir sind gespannt auf einen regen UX Design Austausch.

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