Der klassische Abteilungsleiter ist tot – es lebe der Agile Leader!

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Wie sieht die Arbeit des Projektleiters im Jahre 2030 aus? Diese Frage stellt das projektmagazin in seiner Blogparade zur PM Welt 2018: „Der Projektleiter im Jahre 2030“.

Als Projektleiter bin ich heutzutage mit agilem Projektvorgehen schon deutlich anders gefordert als früher. Was muss ich tun, um auch im Jahre 2030 nicht zum alten Eisen zu gehören?

Um 12 Jahre in die Zukunft zu schauen, könnte man einfach mal 12 Jahre in die Vergangenheit blicken. Im Jahre 2006 wurde Deutschland dritter bei der Fussball-WM und keiner hat es per Twitter mit einem Smartphone mitgeteilt.

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Wie steuere ich den Agilen Festpreis?

In meinen Projekten geht es meistens um individuelle Softwareentwicklung. Das fehlende Puzzlestück im Geschäftsmodell selber zu erstellen kann oft kostengünstiger sein, als eine Standardlösung mit Konfigurationsaufwand und laufenden Lizenzkosten. Die Projekte sind dabei so vielfältig wie die Branchen es sein können. Der Schwerpunkt meiner Erfahrung liegt bei den klassisch denkenden Auftraggebern, die sich mit viel Tradition im Gepäck den Herausforderungen des heutigen Marktes stellen müssen.

Auch bei vielen traditionsreichen Unternehmen setzt sich vermehrt die Erkenntnis durch, dass Agiles Projektvorgehen viele Vorteile mit sich bringt und nicht mehr per se infrage gestellt wird.

So habe ich in zahlreichen Diskussionen mit Projektleitern und Entscheidern über das hybride Projektvorgehen „Agiler Festpreis“ (1) gesprochen und ihnen die Vorteile (2) erläutert. Es war nicht schwer, sie von dem iterativen Vorgehen und der engen Zusammenarbeit mit Anwendern zu überzeugen.

Die größten Schwierigkeiten entstanden bei dem Verständnis der Projektsteuerung.

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„Herzlich Willkommen zum Sneak Preview der Manage Agile 2015“

Als ich meinen ersten Fachvortrag zum Thema Projektmanagement zum Thema „Agile Festpreisprojekte – Chance oder Risiko?“ bei der Manage Agile 2014 einreichte, wusste ich noch nichts davon, dass am Abend des ersten Konferenztages ein World Cafe zum Thema Agiler Festpreis stattfinden würde. Noch vor der ersten Keynote am Morgen hat der Veranstalter dann betont, dass im kommenden Jahr das Motto „Agiler Festpreis und agile Verträge“ sein würde.

Ein Blick auf die Vorträge in diesem Jahr zeigte recht schnell, dass mein Vortrag der einzige zu diesem Thema war. Was tun? Bis nächstes Jahr warten?

Natürlich nicht…
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Vaadin unter Last – Teil 4: Performance-Verbesserung durch Lazy-Loading

Wir hatten in den ersten drei Teilen (1, 2, 3) der Serie eine Vaadin-Anwendung ausführlich unter Last gesetzt und vor allem ein Bottleneck festgestellt: das fehlende Paging (man könnte auch sagen: Lazy Loading) im Backend der Anwendung. Dieser Artikel diskutiert nun die Umsetzung von Lazy Loading in Vaadin und stellt die Test-Ergebnisse mit und ohne Lazy Loading gegenüber.

Es lassen sich drei Aspekte von Lazy Loading im Kontext von Server-seitigen Frameworks wie Vaadin unterscheiden:

  1. Nur wirklich nötige Zeilen zwischen Server und Client synchronisieren
  2. Nur wirklich nötige Zeilen auf Server-Seite ermitteln und laden
  3. Fähigkeit der Datenbank, einen Ausschnitt der Relation zu liefern

Die folgende Darstellung verdeutlicht die Problemstellung:

vaadin-lazy

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Agile Roadmaps bei der Software-Entwicklung

Article in english ⤴︎

Im Großen und Ganzen benötigt jede Software eine Roadmap – eine Basis für die gezielte Weiterentwicklung und Anpassung an die Bedürfnisse der Anwender über die kommenden Jahre. Egal welche Nische eine Software dabei bedient, sie stellt für ihren Nutzerkreis immer eine Art verlässlichen Standard dar. Funktionalitäten werden deswegen eher selten abgekündigt, da dies mit einem Verlust wahrgenommen wird und damit die Akzeptanz der Anwender beeinflusst.

Die Planung und Vermarktung einer Software obliegt üblicherweise dem Produktmanager. Dieser ist der Produkt-Markt-Experte auf seinem Gebiet. Er entwickelt eine Produktstrategie – die Roadmap. Die Releases einer Software werden üblicherweise in Form eines Projektes mit Hilfe eines Projektmanagers umgesetzt. Dabei können sich Projekt- und Produktmanager gegenseitig entscheidend mit ihrer Erfahrung unterstützen.

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Von der Lösung zum Problem – Beratung im Projektmanagement

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Ein immer wieder auftretendes Muster bei der Softwareentwicklung spielt sich in der Anfangsphase des Projektes ab: Der Auftraggeber (Kunde) beschreibt seine Anforderungen. So weit so klar und auch gewünscht. Allerdings fällt hierbei auf, dass die Anforderungen derart formuliert werden, dass sie einen konkreten Lösungsweg festschreiben. Dieses Vorgehen ist dem Auftraggeber schon so bekannt, normal und eingespielt, so dass es quasi als einziger Weg zum Ziel gesehen wird. Der Gedanke dahinter: Wenn nur genau genug die Lösung formuliert wird, lassen sich Termine und Kosten direkt ableiten und bei der Realisierung kann nichts mehr schief gehen.

Ist dem wirklich so?

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Agile Festpreisprojekte – Risiko oder Chance?

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Auf den ersten Blick wirkt ein Agiles Festpreisprojekt wie ein unlösbarer Widerspruch. Festpreisprojekte bieten durch exakte Beschreibungen beiden Seiten Klarheit über die zu erbringenden Leistungen, Termine und Mitwirkungspflichten. Das Risiko trägt der Auftragnehmer – der Auftraggeber wiederum mitunter einen entsprechenden Aufschlag.

Der Begriff Agilität bedeutet beweglich, enthält also die Eigenschaft der Änderung. Agilität erlangt vor allem im Kontext der agilen Softwareentwicklung immer mehr Zuspruch: Weniger Bürokratie und mehr iterative Zyklen führen zu dem wirklich benötigten Ergebnis am Ende des Projektes.

Änderung im Festpreis – wie kann das gut gehen?

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